Sonntag, 6. Januar 2013

Eifelaner Bauernbrot im Backrahmen




Wie ihr seht, lässt mich der Backrahmen nicht mehr los ;-)

Dieses Mal mit etwas mehr Teigmenge pro Laib...... - ein solches Volumen habe ich allerdings nicht erwartet: Die Scheiben sind RIESIG! ( 17cm hoch! ) .... und sowas von soft und frisch....

Selbst am nächsten Morgen noch wie frisch gebacken und ein absoluter Hochgenuss!


Zutaten:

Sauerteig


530g Roggenmehl T 1150
425g Wasser, warm
  11g ASG

Teig

           Sauerteig
  355g Roggenmehl T 1150
1800g Weizenmehl T 550
  260g Weizenmehl T 1050
1570g Wasser, warm
    53g Salz
    40g Hefe
   
Quelle:

In Anlehnung an das Rezept "Eifelaner Bauernbrot " aus dem Buch Brotland Deutschland Band 2.

Zubereitung:

Sauerteig (DEF)

Alle Sauerteigzutaten klümpchenfrei miteinander verrühren und 15-24 Stunden in einer Schüssel mit Folie abgedeckt reifen lassen.

Teig

Alle Teigzutaten mit dem Spiralkneter 5 Minuten auf niedrigster und 6 Minuten auf 3. Stufe kneten.
Anschließend den Teig 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Nach der Ruhe den Teig in vier gleichschwere Teile teilen, leicht rundwirken und für 10 Minuten abgedeckt mit Folie gehen lassen.
Nun die Teiglinge straff rundwirken, dick mit Öl abstreichen und in einen, ebenfalls mit Öl ausgestrichenen Backrahmen, der auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech liegt, für ca. 60 Minuten, abgedeckt mit Folie, zur Gare stellen.
Im Anschuss an die Gare die Teiglinge stippen oder ein gewünschtes Muster einschneiden und samt Backrahmen, mit viel Schwaden in den auf 250°C vorgeheizten Ofen schieben.
Nach ca. 8 Minuten den Ofen auf 190°C runterschalten und in weiteren 90 -100 Minuten fertigbacken.










Kommentare:

  1. Das macht richtig Spaß mit dem Rahmen, oder? Bloß muß irgenjemand die ganzen Brote auch essen ;-)

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    1. Hallo Björn,

      ich kann dir sagen - das Teil macht süchtig!
      Und ganz ehrlich - wir beide haben doch Glück gehabt, denn wir haben beide 3 Kinder, die einiges verdrücken können....

      Liebe Grüße
      Christian

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  2. Hallo,
    als bekennende Eifelerin musste das Rezept unbedingt ausprobiert werden! Es ist wunderbar geworden, "beängstigent" gut aufgegangen, schmeckt super.
    Auch als Fünftelportion, im 2-Pfünder-Gärkorb aufgegangen, funktioniert das Rezept wunderbar.

    Herzliche Grüße
    Ute

    PS: als nächstes ist das Moselaner Brot dran!

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    1. Hallo Ute,

      na, als Eifelerin ist dieses Rezept natürlich ein absolutes Muss :-)
      Ich sag ja: 17cm!!!!! Der Trieb ist enorm!

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar und viel Erfolg fürs Moselaner!

      Liebe Grüße
      Christian

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  3. Wo bitte bekommt man solch einen Backrahmen her?

    LG aus dem Kohlenpott, wo man dieses Brot auch gerne mal backen möchte.

    Elke

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  4. Hallo Elke,

    meine Frau, das Christkind, hat ihn beim Hobbybäcker-Versand bestellt - schau mal hier:

    http://www.hobbybaecker.de/index.php/katalog/nlayer/132-1-backformen.html

    Liebe Grüße
    Christian

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  5. Hallo Christian,
    ich habe heute das Eifelaner nachgebacken, im HBO, allerdings mit Edelstahlrahmen. Beim Hobbybäcker konnte mir leider keiner sagen, ob deren Backrahmen auch noch höhere Temperaturen aushält - wir schießen zwischen 260 und 280° ein.
    Natürlich habe ich keinen Vergleich, aber das Brot ist auch im Edelstahlrahmen wunderbar geworden - was ist denn am Holzrahmen so besonders?
    Grüßle, Karin

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    1. Hallo Karin,

      ich dagegen habe keine Erfahrung mit einem Edelstahlrahmen ;-)
      aber ich könnte mir vorstellen, dass bei dir die Hitze, wie bei einer normalen Backform, schneller am Teig ist und damit eine Krustenbildung begünstigst wird.
      Im Holzbackrahmen habe ich auch am Rand kaum Kruste, da der Teigling hauptsächlich die Wärme von unten und oben bekommt.

      Liebe Grüße
      Christian

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  6. Hallo Christian,

    Ich möchte wieder mal ein Brot von Dir nachbacken!
    Ich habe mir Deinen Backrahmen besorgt, besitze jedoch (noch) keine Knetmaschine, die diese Mengen schafft. Meine Ausstattung: Thermomix (schafft max. 2 kg, eher weniger), Handrührgerät und eben meine Hände.
    Ist es möglich, den Teig im TM in mehreren Knetgängen zu produzieren und die einzelnen Teile dann evtl. per Hand noch einmal zusammenzukneten und weiterzuverarbeiten? Oder schafft das Handrührgerät diese Menge?

    Falls ich nur 1/5 der Menge mache, kann ich dann dazu das Zwillingsgärkörbchen (s. Basler Brot) verwenden oder benutze ich besser eine 22-er Backform (für 1 kg)?
    Wie muß ich dann die Backzeit und -temperatur anpassen?
    Vielen Dank für Deine Hilfe

    Liebe Grüße
    Regine

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    1. Hallo Regine,

      ich glaube, ich würde es im TM in mehreren Gängen kneten und dann per Hand alles einmal zusammen durchkneten.

      Wenn du 1/5 machst, würde ich die Backform nutzen.
      Fürs Zwillingskörbchen würde ich 1/4 der Menge nehmen, da du die Menge ja nochmal teilst.

      Die Backzeit würde ich etwas reduzieren und auf Sicht backen. Die Temperatur bleibt gleich.

      Gutes Gelingen und
      liebe Grüße

      Christian

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  7. Hallo Christian,

    vielen Dank für Deine Tipps - ich habe das Brot erst mal zum Ausprobieren in der Backform gebacken (1/5 Menge).
    Es ist jedoch im Ofen zusammengesackt - Keine Spur von Ofentrieb!
    Dieses Problem habe ich fast jedesmal, seit ich angefangen habe zu backen. Ich muß also irgendetwas (oder auch mehrere Dinge) grundsätzlich falsch machen.

    Der Teig war auch sehr weich und etwas klebrig (evtl falsch/nicht straff genug gewirkt?) - es ließ sich nicht einschneiden und auch die Stipprolle blieb kleben und hat die Oberfläche verschoben.

    Bei mir war es auch sehr warm (Sauerteigreife und auch Gare bei ca. 27 Grad) - Kann das eine Ursache dafür sein ?

    Bitte, bitte hilf mir !!!

    Liebe Grüße
    Regine

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    1. Hallo Regine,

      ich denke mal, dass du die falsche Gare erwischt hast.
      Schau mal unter folgendem Link im Brotbackforum zum Thema "Fingerprobe" bei "Anfängerfragen":

      http://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/77934371nx46130/anfaengerfragen-f6/fachbegriffe-und-abkuerzungen-t2109.html

      Das ist eine einfache und zuverlässige Methode.

      Das würde ich als erstes im Blick haben und danach evtl. weitere Fehlerquellen suchen.

      Viel Erfolg und

      liebe Grüße
      Christian

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  8. ... Übrigens: schmecken tut es sehr gut !!!

    LG
    Regine

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